Zwischenbilanz

Nach drei Monaten in der Schweiz ist es dann auch der Alltag eingekehrt. Nicht, dass alles so wäre, wie zu Hause in Deutschland, aber der Mensch ist ja Gewohnheitstier.

So hat man längst keinen Schockmoment an der Supermarktkasse mehr, wenn es mal wieder „so teuer“ ist und auch nicht, wenn man essen geht oder sich egal was kauft. So wundert es einen längst nicht mehr, dass man manchmal Dinge auf zwei Weisen erklären muss, weil es der Deutsche dann eben doch zu unverständlich formuliert oder mal wieder irgendwelche Worte gebraucht hat, die dem Schweizer nur zu schwer ins Ohr gehen wollen. Und, so hat man sich mehr oder weniger daran gewöhnt, ein Ausländer zu sein, mit allen Vor- und Nachteilen.

Im Süden also nicht viel Neues.