Ein Dach über dem Kopf

Es gibt eine ganze Reihe an Internetplattformen zur Immobiliensuche in der Schweiz. Hier eine kleine Auflistung der größten:

www.immoscout24.ch

www.immostreet.ch

www.homegate.ch

www.comparis.ch

Auch hier, wie zuvor schon geschrieben, kann ich comparis.ch nur empfehlen. Hier bekommt man eine schöne Auflistung von Wohnungen, die aus anderen, auch den o.g. Portalen gezogen wird – d.h. man muss sie nicht alle mühsam einzeln durchsuchen. Außerdem kann man bequem einen Alert einrichten, so dass man die interessanten Inserate bequem per Email weitergeleitet bekommt.

Es ist bekannt, dass Wohnen in der Schweiz teurer ist als in Deutschland. Ein Stück weit muss das relativiert werden, weil die Gehälter in der Schweiz höher ausfallen und die Steuern niedriger sind, d.h. es bleibt auch mehr Netto vom Brutto. Trotzdem sind die Mieten (= in der Schweiz „Mietzins“) im Vergleich hoch. In Zürich darf man vor Warmmieten von 3.000-4.000 CHF für eine 80-100qm Wohnung mit 3 Räumen nicht zurückschrecken.

Vor allem in den Städten sind die Mieten hoch, in den Randgebieten und außerhalb werden sie dann gleich wesentlich niedriger.  Für den Anfang hilft eine Faustregel, mit seinem Netto pro Monat klar zu kommen: die Miete sollte nicht höher sein als ein Drittel des monatlichen Netto-Verdienstes. So bleibt genug für Versicherungen und andere Lebenshaltungskosten.

Wer in deutschen Großstädten wie München oder Frankfurt schon auf Wohnungssuche war, wird außerdem (nicht nur wegen der Preise) weniger schockiert sein: Wohnungen sind rar, vor allem, wenn sie gut gelegen sind und auch noch schön. Das heißt, der Andrang ist entsprechend groß und bisweilen muss man sich beeilen. Das bringt auch mit sich, dass die Vermieter einiges über ihre möglichen künftigen Mieter wissen wollen, dass man als Deutscher vielleicht befremdlich findet. Eine Selbstauskunft sind wir gewohnt, allerdings eher nicht, dass wir ein Führungszeugnis oder eine Schufa-Auskunft (= in der Schweiz „Betreibungsauskunft“) beilegen oder unseren Vorgesetzten und möglicherweise andere Personen als Referenz angeben.

Der Rest ist wie bekannt: Mietvertrag unterschreiben und die Sache ist geritzt. Und dann darf man sich darüber freuen, dass es in der Schweiz in Mietwohnungen z.B. vorgeschrieben ist, dass eine Einbauküche vorhanden ist. Oft gibt es gemeinsame Waschküchen, so dass man sich auch keine Waschmaschine anschaffen muss (Achtung, häufig strenger Waschplan). In den neueren, hochwertigen Wohnungen sind Waschmaschine und Trockner (= in der Schweiz „Tumbler“) auch in der Wohnung vorhanden.

Zum Schluss kann ich noch die Seite des Mieterverbandes empfehlen. Hier gibt es viele Merkblätter zum Mietrecht, z.B. die Kaution, Nebenkosten, Renovierung etc. betreffen und das alles schön nach Kanton einsehbar.

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